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Wer spielt nun mit wem zusammen? Menschen mit welchem Hintergrund bilden gemeinsam eine Gilde, verbinden sich enger auf persönlicher Ebene und wachsen zusammen? Das ist die zentrale Frage der Studie. Die übergreifende Antwort lautet: unterschiedliche.

Umfassender erklärt, herrscht im virtuellen Raum von Guild Wars 2 dieser Stichprobe eine hohe soziale Diversität mit intensiver, schichtübergreifender Interaktion.

Darüber hinaus besteht nicht nur ein bloßer, intersozialer Kontakt, wie es im Rollenhandeln des realen Lebens häufig vorkommt (ein Richter kauft sein Brot nicht bei anderen Richtern, sondern vielleicht bei Fatima in Bağdat‘s Backwarenladen). Häufig entsteht auch eine enge, private und konstante Verbundenheit.

Das untersuchte Spiel birgt so das Potential, ganz unterschiedliche Menschen, die sonst vielleicht eher unwahrscheinlich miteinander in Kontakt treten, zu einer Gruppe zusammen zu führen und engere Verbindungen zwischen ihnen aufzubauen. Eine erfreuliche These, die es durch repräsentative Forschung zu widerlegen oder gar zu bestätigen gilt.

Wie eingangs beschrieben, stützt sich diese These auf zwei unterschiedliche Konzepte der Umfrage: die Zusammensetzung von Gilden (1) und die soziale Verbindung zwischen einzelnen Mitgliedern (das Netzwerk, 2). Primäres Vergleichskriterium ist dabei der sozio-ökonomische Status (SES). Sekundär werden Alter, Familienstand und Gruppenzugehörigkeit betrachtet.