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Studierende erforschen Computerspiele

Diese Internetseite ist der Dokumentation studentischer Forschungsarbeiten an der Bergischen Universität Wuppertal gewidmet, die sich mit in der Freizeit genutzten (non-serios) Computerspielen beschäftigen. 

Zum Hintergrund

Computerspiele, insbesondere Online-Computerspiele gelten in der öffentlichen als auch wissenschaftlichen Diskussion als wenig empfehlenswerte Freizeitaktivitäten. Vorherrschend ist das Zerrbild eines sich spielend sozial abschottenden Nerds, der auch in Massiv Multiplayer Online Role Play Games (MMORPGs) ebenfalls nur Nerds begegnet. Auch wenn sich solche steroetypen Vorstellungen angesichts der großen Verbreitung und Selbstverständlichkeit von Videospielen als Freizeitbeschäftigung aufzuweichen beginnen, haftet Videospielen weiterhin ein negatives Image der sozialen Abschließung und Vereinzelung an. 

Gleichzeitig ist unverkennbar, das Computer- und Videospiele die Kinder- aber auch "Erwachsenen"-Zimmer erobert haben. Sie sind eine Selbstverständlichkeit. Insbesondere der Wunsch von vielen Jugendlichen scheint groß und kaum zu mindern, sich in ihrer Freizeit in virtuellen Spielewelten aufzuhalten. Das bietet regelmäßig Konfliktstoff mit Eltern oder auch Schule, da diese eine zu große Vernachlässigung des sozialen Kontakts, körperlicher Betätigung oder auch des schulbezogenen Lernens befürchten.

Forschungsanliegen und -beispiele

Allgemeines Anliegen der auf dieser Internetseite versammelten Forschungsarbeiten ist es, gegenüber den gerade skizzierten öffentlichen Vorurteilen argumentativ abweichende und vor allem  differenzierende Positionen wissenschaftlich zu prüfen. Sind Online-Computerspiele vielleicht doch wichtige Begegnungsorte von sehr unterschiedlichen Menschen (s. "Wer spielt mit wem?!")? Oder sollten Computerspiele nicht viel stärker auch als Lern- oder Sozialisationsorte in den Blick genommen werden? Vielleicht lernt man ja in Computerspielen überraschewnd vbiel und überraschend wichtiges (s. "Und trotzdem was gelernt!")? Oder sind virtuelle Umgebungen nicht sowieso die Zukunft des Lernens - in der Schülerinnen und Schüler ohne heutige Restriktionen durch personelle und materielle Ausstattungen sich interaktiv-individuell mit jeglichen Lerngegenständen so lange und so intensiv auseinander setzen können wie sie wollen? Ist die Schule der Zukunft vielleicht ein Computerspiel (s. "Walden III")?

Kurz: Seien Sie zum Stöbern in den verschiedenen Projekten auf der Internetseite "Video Game Research" eingeladen.